- Telefonseelsorge Tel. 0800 111 0 111 und Tel. 0800 111 0 222
- Offene Kirchen im Norden Magdeburgs
- Telefonseelsorge Tel. 0800 111 0 111 und Tel. 0800 111 0 222
- Offene Kirchen im Norden Magdeburgs
- Telefonseelsorge Tel. 0800 111 0 111 und Tel. 0800 111 0 222
- Offene Kirchen im Norden Magdeburgs
- Telefonseelsorge Tel. 0800 111 0 111 und Tel. 0800 111 0 222
- Offene Kirchen im Norden Magdeburgs
- Telefonseelsorge Tel. 0800 111 0 111 und Tel. 0800 111 0 222
- Offene Kirchen im Norden Magdeburgs
Weit – Blick
Liebe Leserinnen und Leser,
auf dem Titelbild sehen Sie ein Foto von einem See an der Havel.
Der Ort, an dem ich es fotografiert habe, gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsorte auf dieser Erde. Wenn ich dort sitze, am Ufer, und den Blick über die große Wasserfläche schweifen lasse bis hinüber zum Hügel mit seiner Kirchturmspitze auf der rechten Seite – dann bin ich in dem Moment glücklich. Dem Spiel des Wassers, der Wellen zuzuschauen, der Abendsonne, die sich reflektiert, es ist für mich einfach perfekt. Und vor allem die Weite des Blicks. Der Blick bis zum Horizont, darüber der unendlich große Himmel.
Immer dort beim Blick ins Weite geht es mir so, dass man sich selbst sehr klein vorkommt. Gemessen an der Schönheit und Größe von Gottes Schöpfung. Und komischerweise atmet man damit automatisch freier. Komischerweise werden auch die täglichen Probleme, das, wovor man sich Sorgen macht, damit kleiner.
Mir ist dazu ein Satz aus Psalm 31 wichtig. Da breitet der Beter vieles aus, wovor er Angst hat. Vor allem vor Feinden, die ihn bedrohen. Aber dann sagt er: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“
Wie geht es Ihnen? Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass so viele Dinge sich vor Ihnen auftürmen wie himmelhohe Berge, die immer näher rücken? So viele Sorgen, die man sich macht – um die Gesundheit, das Älterwerden, die Berufsperspektive, die politische Zukunft in unserem Land, Sorgen um liebe Menschen, um die Kinder und Enkel ...?
Lassen Sie sich von Gott den Blick weiten! Dazu lade ich Sie ein. Er sagt zu Dir: „Du musst nicht perfekt sein, Du musst nicht alles können, Du musst auch nicht alles lösen, Du musst vor allem keine Angst haben. Denn ich bin da. Egal, was kommt. Und mit mir wird es immer weiter gehen. Mit Deinem Leben und mit meiner Welt. Ich führe Dich in die Zukunft, bis zum Horizont Deines Lebens – und darüber hinaus.“
Gott hat ein Auge auf uns – damit wir das Brett der Angst vor unserem Kopf wegnehmen, aufblicken und ins Weite schauen. In die Zukunft, die er für uns vorgesehen hat. Es wird seine Zukunft sein, und darum die beste auch für Dich und mich. Johannes Möcker





