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Liebe Besucherinnen und Besucher!

 

Gottesdienste und Veranstaltungen im Ev. Kirchspiel Magdeburg-Nord

finden auf Grund der aktuellen Lage bis auf weiteres nicht statt.

 

Angedacht

Steh auf und geh!

Dieser Ruf erreicht uns in diesem Jahr aus Simbabwe, einem mit atemberaubender Natur ausgestatteten Land im Südosten Afrikas. Seine außergewöhnliche Tierwelt lockt Besucher aus aller Welt, diese auf spektakulären Safaris hautnah zu erleben.

Simbabwe mit seinen fruchtbaren Böden galt lange Zeit als die Kornkammer Afrikas.

Während der Kolonialzeit teilten die britischen Besatzer das Land unter sich auf, während die Einheimischen in Reservate verbannt wurden.

Nach der 1980 erlangten Unabhängigkeit galt Simbabwe als Musterbeispiel für einen friedlichen Übergang in ein postkoloniales Gesellschaftssystem. Doch der Staatschef Mugabe etablierte schleichend ein autoritäres, repressives Herrschaftssystem. Im Zuge dessen wurden die weißen Farmer gewaltsam von ihren Ländereien vertrieben und das Land unter einflussreichen Autoritäten aufgeteilt.

Durch diese Art der Landreform verwandelte sich Simbabwe in ein von Hungersnot und Unterernährung geplagtes Land, das von Lebensmittelimporten abhängig wurde. Misswirtschaft und Korruption belasten das Land ebenso wie anhaltende Dürre und Ernteausfälle, so dass zurzeit Millionen Menschen und Tiere gleichermaßen an Wassermangel und Hunger leiden. 

Heute gilt Simbabwe als eines der ärmsten Länder Afrikas.

Dieser Zustand des Landes scheint auch auf unserem Titelbild abgebildet zu sein. Dort sind Steinruinen zu sehen, Relikte einer einstigen Hochkultur. Diese sind von ausgedörrter Landschaft umgeben. In das Grau des Himmels mischen sich bedrohlich wirkende blutrote Farbschattierungen. Ein kahler abgestorbener Baum reckt sich in die Höhe.„Rise! Take Your Mat and Walk” © Nonhlanhla Mathe

Davor sitzt angelehnt an eine Mauer ein Mensch, erschöpft vom Kampf ums Überleben, einsam und lebensmüde. Doch im Vordergrund sprießen zartgrüne Blätter, Zeichen der Hoffnung. Wie die Frau, die dem kauernden Mann die Hand reicht und ihm zu sagen scheint: „Steh auf! Steh auf und geh! Veränderung ist möglich.“ Dies scheint auch die Mutter, die hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, ihrem Kind zu sagen.

Den Weg in die Zukunft zeigt uns die Frau links der Mauern, die in strahlendem Sonnenlicht ihre Arme weit geöffnet hält, um Liebe und Versöhnung weiterzugeben.

Mit dem diesjährigen Weltgebetstag ermutigen uns die Frauen aus Simbabwe, immer wieder aufzustehen aus Resignation und Verzweiflung, so wie der Kranke am Teich Bethesda im Johannesevangelium. Jesus ruft uns ins Leben. Steh auf und geh im Vertrauen auf Gottes lebensspendendes Wort!

 

Herzlich grüßt Sie

Pfarrerin Monika Peisker

Segenswunsch für alle Geburtstagskinder

 

Nimm Dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen.

Nimm Dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit.

Nimm Dir Zeit zum Lachen, das ist die Musik der Seele.

Nimm Dir Zeit zum Leben, das ist der Reichtum des Lebens.

Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein, das ist das Tor zum Glück.

Dass Du die Zeit haben mögest für all das, das schenke Dir der HERR.

nach einem altirischen Segen