Frühling in Magdeburg / Foto: Ulrike HerbertApsis St. Nicolaikirche Magdeburg / Foto: Ulrike HerbertSt. Nicolaikirche Magdeburg / Foto: Ulrich SchmidtHoffnungskirche Magdeburg / Foto: Ulrich SchmidtSonne über der Hoffnungskirche Magdeburg / Foto: Ulrich SchmidtGlockenturm der Ev. Hoffnungskirche, Magdeburg / Foto: Elke GottschlingReformationskirche Magdeburg Rothensee / Foto: Ulrike HerbertReformationskirche Magdeburg Rothensee / Foto: Angela GöbkeReformationskirche Magdeburg-Rothensee / Foto: Ulrich SchmidtAuferstehender von Fritz Cremer, Magdeburg / Foto: Ulrike Herbert
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Angedacht

Zukunftsplan: Hoffnung

Liebe Gemeinden,

unter diesem Motto laden uns Frauen aus England, Wales und Nordirland zur Feier des diesjährigen Weltgebetstags ein.

Eine lebensbejahende Ermutigung, die nur schwer in unsere gegenwärtige Situation zu passen scheint. Weltweit blicken viele Menschen voller Angst und Verunsicherung in die Zukunft. Durch das Pandemiegeschehen haben sich bestehende soziale Ungleichheit und Armut verschärft. Unser vermeintliches Sicherheitsgefühl ist auch in den Demokratien des westlichen Europas erschüttert worden.

Nun rufen uns die Frauen aus der mittlerweile von vielen so argwöhnisch betrachteten Brexit-Nation Großbritannien dazu auf, gemeinsam den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Dabei erzählen sie uns von der bewegten Geschichte ihres stolzen Landes und seiner multikulturellen Gesellschaft. Bei allen verbindenden Gemeinsamkeiten weisen die einzelnen Landesteile große Unterschiede auf. Im dichtbesiedelten England leben 85% der britischen Bevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum und zugleich internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Menschen aus mehr als 200 Nationen leben in diesem kosmopolitischen Schmelztiegel der Kulturen. Diese kulturelle Vielfalt resultiert aus der Kolonialgeschichte Großbritanniens. Für Nordirland hingegen sind grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten typisch. Aber bis heute sind dort noch tiefe Wunden zu spüren, die der gewaltsame Konflikt zwischen den katholischen Republikanern und den protestantischen Unionisten hinterlassen hat. Wales ist reich an Bodenschätzen, doch von der Schließung der Kohleminen in den 1980-er Jahren hat sich seine einst so starke Wirtschaft bis heute nicht erholt. Aber die Waliser*innen sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und kulturelle Identität bewahrt haben.

Durch die Folgen des Brexits steht nicht nur die britische Wirtschaft vor großen Herausforderungen; auch die bunte Vielfalt einer weltoffenen Gesellschaft steht auf dem Spiel. Es gibt große soziale Unterschiede und Ausgrenzung von Menschen. Daneben thematisieren die Frauen auch andere drängende Probleme der Gesellschaft, wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch.„I Know the Plans I Have for You” Angie Fox © 2020 World Day of Prayer International Committee, Inc.

All diese aktuellen Herausforderungen bieten aber die Chance, die Hoffnungszeichen in unserer Welt achtsamer in den Blick zu nehmen. Auf dem Titelbild dieses Gemeindebriefes sehen wir einen Regenbogen, der Himmel und Erde verbindet und uns Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft verheißt. Unsere Zukunft liegt in Gottes Hand. Als Glaubende vertrauen wir darauf, dass er auch scheinbar aussichtslose Situationen zum Guten wenden kann, wie es der Prophet Jeremia sagt (Jer 29,11). In dem Bild mit dem Titel „Ich kenne die Pläne, die ich für euch habe“ verbindet die Künstlerin, Angie Fox, verschiedene Hoffnungssymbole für unseren Weg in Gottes lebenswerte Zukunft.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen Hoffnungsspuren gemeinsam nachzuspüren beim Gottesdienst am 6. März um 11.00 Uhr in der Hoffnungskirche,

                                                             Ihre Pfarrerin Monika Peisker

Segenswunsch zum Geburtstag

Segenswunsch, Foto: Ulrike Herbert